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Die Kraft des Lachens – warum Humor in der Pflege so wichtig ist

  • 9. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Lachen schafft Nähe. Es nimmt Spannung aus schwierigen Momenten und macht Pflege menschlich. In diesem Beitrag erzählen wir, warum Humor im Alltag älterer Menschen im Porthof so viel bewirken kann – und weshalb gerade die kleinen, spontanen Augenblicke oft die schönsten sind.


Eine Gruppe lachender Senioren bei der Aktivierung

Ein Lächeln, das mehr verändert als man denkt


Wer im Pflegealltag arbeitet, begegnet täglich Situationen, die leicht und manchmal auch schwer sind. Gerade deshalb hat Humor einen besonderen Platz. Ein kleines Lachen, ein scherzhafter Kommentar oder ein fröhlicher Moment kann die Atmosphäre sofort aufhellen. Humor verbindet Menschen und baut eine Brücke zwischen Pflegefachpersonen und Bewohnern – schneller, als viele Worte es könnten.


Humor schafft Nähe und Vertrauen


Im Alltag mit älteren Menschen zeigt sich immer wieder: Hinter einem Lächeln steckt oft ein Gefühl von Sicherheit. Wenn jemand merkt, dass man ihm nicht nur pflegerisch begegnet, sondern auch menschlich, entsteht Vertrauen. Ein liebevoller, spontaner Witz kann Hemmungen lösen und Türen öffnen. Viele Bewohner öffnen sich erst dann richtig, wenn sie spüren, dass wir ihnen auf Augenhöhe begegnen.


Zwei alte Frauen und ein alter Mann beim Musikhören mit Kopfhörer


Beispiele aus dem Pflegealltag – wie Humor Nähe schafft


Ein unerwarteter Einstieg in den Tag


Beim Morgenkaffee sagt eine Bewohnerin: «Ich wäre heute bereit für ein Abenteuer. Nur meine Knie haben abgesagt.» Die Pflegemitarbeiterin antwortet: «Dann machen wir ein Mini-Abenteuer. Ihre Knie müssen ja nicht alles wissen.»


Eine alte Frau die vor einem Spiel die Betreuerin anlacht


Wir zwei gegen den Reissverschluss


Ein Bewohner kämpft mit seiner Hose. Die Pflegeperson sagt: «Mal sehen, ob der Reissverschluss heute wieder schlechte Laune hat.» Er lacht: «Dann passen wir gut zusammen.»


Ein alter Mann der Spass macht und ein gesrickter Socke auf seinen Kopf legt

Die Brille, die sich gern versteckt


Eine Bewohnerin sucht ihre Brille. Die Pflegehilfe sagt: «Ich glaube, sie spielt heute gerne Verstecken.» Sie lacht: «Wenn ich die Brille wäre, würde ich mich auch vor mir verstecken.»


Lebensfreude als Teil guter Pflege


Professionelle Pflege bedeutet weit mehr als Unterstützung bei alltäglichen Aufgaben. Ein gutes Leben besteht aus Begegnungen und Momenten, die guttun. Humor erinnert daran, dass Lebensqualität in kleinen Augenblicken entsteht.


Ein Spaziergang, der fast davonläuft


«Geben Sie mir bitte den Rollstuhl, bevor er wieder alleine loszieht», sagt ein Bewohner. Die Betreuerin antwortet: «Ich sage ihm ständig, er soll warten. Aber er hört nur auf Sie.»


Ein alter Mann im Rollstuhl mit der Betreuerin die beide einen Flug simmulieren

Ein charmantes Kompliment


Ein Bewohner wirkt bedrückt. Die Pflegekraft sagt: «Eher so, als hätten Sie Ihr gut gelauntes Gesicht irgendwo vergessen.» Er lacht: «Dann hole ich es später ab.»


Humor braucht Feingefühl


Humor darf nie verletzen oder belehren. Ein guter Pflegehumor ist fein, respektvoll und warm. Er spürt die Stimmung und passt sich an.


Ein Beispiel für leisen, achtsamen Humor


Beim Zubettgehen sagt eine Bewohnerin: «Ich habe Angst vor der Nacht.» Die Pflegeperson sagt: «Ich bleibe noch kurz hier, bis die Nacht merkt, dass wir heute zu zweit sind.»


Ein Team, das miteinander lacht, arbeitet besser


Humor stärkt nicht nur die Verbindung zu Bewohnern, sondern auch im Team. Ein kurzer gemeinsamer Lacher bringt Ruhe und Verbundenheit.


Teil des Porthof Teams in einem entspannten Moment am Lachen

Teamhumor – ein Beispiel


Während einer Übergabe kommt jemand zum dritten Mal mit derselben Frage. Eine Kollegin sagt: «Alles gut – wir sind heute im Wiederholungsmodus.»


 
 
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